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Gegen Bildungsbenachteiligung...

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Dorothea Schäfer (Mitte) hielt im Rahmender Kundgebung am
Hans-Sachs-Haus eine Rede gegen Bildungsbenachteiligung.

demonstrierte der Stadtverband Gelsenkirchen
und Gladbeck der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft GEW am Freitag, den 27. April 2018
vor dem Hans-Sachs-Haus.
Die Gewerkschaft fordert "Beste Bildung für alle" und geht
dazu mit Trommeln und Fahnen auf die Straße. Die Landesvorsitzende
der GEW in Nordrhein-Westfalen, Dorothea Schäfer
hielt im Rahmender Kundgebung am Hans-Sachs-Haus eine
Rede gegen Bildungsbenachteiligung.

Forderungen:


Kleine Klassen
für alle betroffenen Schulen!
Durchgängige Doppelbesetzung,
um den jungen Menschen gerecht werden zu
können!
Schaffung multiprofessioneller Teams,
bestehend aus diversen Professionen
(Sozialarbeiter, Therapeuten, Psychologen, etc.)
damit Integration gelingen kann!
Fortbildungen im Bereich Deutsch
als Zielsprache für alle Lehrkräfte!
Zeitliche Ressourcen für Organisation und notwendige
Fortbildungen!
Unterstützungsstrukturen für
Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss!
Maßnahmen zur Gesunderhaltung des Personals
an allen Schulen!

Gewerkschaften fordern in Gelsenkirchen höheren Mindestlohn

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Die Mitglieder von Gelsenkirchener
Gewerkschaften haben auch für die Maikundgebung
in diesem Jahr viele Forderungen.

Bei der Maikundgebung ruft die DGB nach einem
sozialen Arbeitsmarkt. Für junge Menschen
soll es bessere Perspektiven geben –
und ein Ticket.
Laut wird es am Tag der Arbeit rund um die Altstadt und auf
dem Neumarkt werden. Und bunt, geht es nach der DGB-Jugend.
Denn am 1. Mai findet die DGB-Kundgebung statt und
mit ihr werden Forderungen laut – nach dem, was nicht nur
den Gewerkschaften auf dem Herzen liegt.
Mehr Arbeitsplätze vor Ort
Dies sind vor allem die Themen Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit.
Dafür kämpfen die Gewerkschaften. Neben den
bundesweiten Themen, die Stefan Körzell aus dem DGBBundesvorstand
kundgeben wird, spielen viele regionale
Themen ebenfalls eine Rolle. Gelsenkirchens DGB-Chef Mark
Rosendahl möchte vor allem auf den Sozialen Arbeitsmarkt
aufmerksam machen. „Wir wollen ihn in der Stadt sowie im
gesamten Ruhrgebiet realisieren. Dazu laufen bereits Gespräche
mit Städten und Arbeitgeberverbänden“, sagt er und
spricht dabei von 10 000 Stellen als Ziel. Insgesamt wollen
die Gewerkschaften mehr Arbeitsplätze vor Ort. „Durch den
Strukturwandel sind viele Arbeitsplätze aus der Industrie ersatzlos
weggefallen“, merkt Rosendahl an. Daneben bestehe
in den kommenden zehn Jahren ein großer Bedarf an Fachkräften
und Nachwuchs. „Bis zu 40 Prozent einer Belegschaft
fällt altersbedingt weg. Wir müssen also dafür sorgen, dass es
genügend Ausbildungsplätze gibt“, reißt der DBG-Vorsitzende
an. Für ihn ist die Kundgebung am Neumarkt übrigens eine
Premiere, erst seit dem Jahreswechsel ist er von Marl nach
Gelsenkirchen gekommen.

GEW-Landtagsgespräch 2018 mit Ralf Witzel (MdL, FDP)

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GEW-Deligation der Stadtverband Gelsenkirchen und Gladbeck beim dem FDP
Landtagsabgeordneten Ralf Witzel ( 3. v. rechts) mit Susanne Cichos (stellvertretende
Kreisvorsitzende FDP (4.v. links)

Auch in diesem Jahr hat eine Delegation
unseres GEW-Stadtverbandes
GE/GLA die direkte Auseinandersetzung
in puncto Bildungspolitik
mit einem Akteur, der an der
Regierung beteiligten Parteien gesucht.
Im Focus stand der Lehrkräftemangel
und damit verbunden die überwiegend
leerlaufenden schulscharfen Ausschreibungsverfahren.
Die GEW wies auf die
enormen Zeitressourcen hin, die an
dieser Stelle ohne Nutzen verschwendet
werden und forderte alternative
Verfahren ein.
Ralf Witzel spürte den Unmut der Delegation
beim Themenkomplex „Arbeits-
und Gesundheitsschutz für Beschäftigte
an Schulen in NRW“. Hier
wurde deutlich zum Ausdruck gebracht,
dass wir von der Landesregierung wie
Beschäftigte zweiter Klasse behandelt
werden, weil in einigen Landesbehörden
deutlich mehr für den Arbeits- und
Gesundheitsschutz der Kolleginnen und
Kollegen getan wird. Die große Chance
des COPSOQ-Verfahrens 2014 wurde
nicht genutzt, um eine Ursachenanalyse
anzustoßen mit einem abschließenden
Entlastungskatalog, der ein Mosaiksteinchen
zur Attraktivitätssteigerung
unseres Berufes gewesen wäre.

In Verbindung damit standen natürlich
weitere Themenfelder, wie Reduktion
der Klassengrößen, Qualifikation der
Seiteneinsteiger, Schulsozialarbeit, Entlastungsstunden,
Anwachsen der Bürokratie
durch zunehmende Dokumentationen,
Inklusion, Gewalt gegenüber
Lehrkräften etc. auf der Tagesordnung.
Abschließend machte die Delegation
darauf aufmerksam, dass es Ziel sein
muss alle Schulen so auszustatten, dass
die Talente aller Kinder gefördert und
gefordert werden können. Dies würde
die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten,
die Zufriedenheit der Eltern und
die Lernfreude bei den Schülerinnen
und Schülern erhöhen. Darüber hinaus
würde sich langfristig der gesamtgesellschaftliche
Nutzen in einem deutlichen
Anstieg des Bildungsniveaus äußern
und den jungen Menschen mehr berufliche
Selbstbestimmung ermöglichen.

DGB-NRW Vorsitzende richtet klare Worte an die Landesregierung

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Britta Logermann, Lothar Jacksteit und
Fatime Yanaz
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Lothar Jacksteit, Fatime Yanaz und
Martina Albretsen

Die GEW-Gelsenkirchen nahm die
diesjährige Einladung zum Arbeitnehmerempfang
der Landesregierung
wahr und verfolgte mit Interesse
den Wortbeiträgen.
 

In ihrer Rede fand die neue DGB-NRW
Vorsitzende, Anja Weber, klare Worte
zur politischen Situation im Land.
Auch den Bereich Bildung sparte sie
nicht aus und brachte in Erinnerung an
die Wahlkampfthemen sinngemäß auf
den Punkt: Wer beste Bildung für alle
will, der muss die Probleme auch endlich
anpacken! Dazu forderte sie einen
„Ruck in der Landesregierung“! Weber
appellierte an die Landesregierung: „Jeder
fünfte im Ruhrgebiet ist von Armut
bedroht, bei Alleinerziehenden und
Kindern fast die Hälfte. Ich finde, das
ist ein unerträglicher Zustand, und ich
finde, dass das beendet werden muss.
Dazu gehört das Eingeständnis, dass
über Jahrzehnte an den falschen Stellen
gespart wurde.“
In den weiteren Reden des Abends,
ging es unter anderem auch um den
Strukturwandel und damit verbunden,
um die Schließung der letzten Zeche
im Ruhrgebiet. Darüber hinaus wurde
die Ruhrgebietskonferenz als Chance
bezeichnet. Hier sollen neue Perspektiven
für das Land, Zukunft-Bildung und
der weitere Strukturwandel entwickelt
werden

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Größte Bildungsgewerkschaft in NRW

Engagierte Interessenvertretung fortsetzen!

Die nordrhein-westfälische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW NRW) ist mit Abstand die größte Bildungsgewerkschaft in NRW. Sie verzeichnet zum Jahresbeginn 48.152 Mitglieder. Der gesellschaftliche Trend, dass sich das Geschlechterverhältnis in den pädagogischen Berufen weiter zugunsten der Frauen verschiebt, spiegelt sich auch in der Mitgliedschaft wider: Sieben von zehn GEW-NRW-Mitgliedern sind Frauen. „Die Marschroute für das kommende Jahr ist klar. Wir setzen uns weiter für eine Aufwertung der pädagogischen Berufe ein und leisten damit einen gewerkschaftlichen Beitrag gegen die mittelbare Frauendiskriminierung bei der Bezahlung. Von der Landesregierung erwarten wir jetzt den Durchbruch bei der Besoldung für Lehrkräfte an Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I“, sagt GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer. Wer wirksam etwas gegen Lehrer*innenmangel tun wolle, müsse Lehrkräfte, ob im Beamt*innenverhältnis oder als Tarifbeschäftigte, vernünftig bezahlen. Die GEW NRW werde die erfolgreich laufende Kampagne ‚JA 13 für faire Besoldung‘ fortsetzen. Dorothea Schäfer zeigt sich insbesondere über den deutlichen Mitgliederzuwachs bei den Erzieher*innen und in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern erfreut. „Das gibt uns Schwung für die bevorstehende Tarifrunde im TVöD. Unsere Mitglieder sind aufgerufen, sich für eine ordentliche Gehaltserhöhung stark zu machen.“ Ein gutes Tarifergebnis habe Signalwirkung für freie Träger und Kirchen, aber auch für die gesamte Tarifentwicklung. Die Vorsitzende der GEW NRW wertet den hohen Mitgliederzuspruch als Vertrauensbeweis für eine konsequente Interessenvertretungspolitik der Bildungsgewerkschaft. Die GEW NRW habe gerade bei den jüngeren Beschäftigten im Bildungssektor an Attraktivität gewonnen. Mahnend fügt Dorothea Schäfer hinzu: „Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, die jungen Leute an die GEW NRW zu binden und ihnen interessante Angebote für persönliches Engagement und Beteiligung machen.“

Berthold Paschert | Pressesprecher

Essen, 04. Januar 2018

www.gew-nrw.de/presse

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