GEW begrüßt Programm „Gute Schule 2020“

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Nach bald jahrzehntelangem Kampf, haben die Gewerkschaften und Verbände das Gefühl endlich gehört worden zu sein. Hoff entlich nicht nur wegen der anstehenden Wahlen! Die Gebäudesubstanz, Schallschutz in Fluren und Klassenräumen und vor allem die Toilett enanlagen für Kinder / Jugendliche und Beschäft igte sind schon lange an vielen Standorten sanierungsbedürft ig. Zwar hat die Stadt Gelsenkirchen mit ihren geringen Mitt eln größtmögliches versucht, kann jetzt aber erst richti g klotzen! Der Bundeszuschuss der schwarz-roten Bundesregierung zur Digitalisierung der Bildungseinrichtungen kommt gerade recht, weil somit die Mitt el für die "Gute Schule 2020" überwiegend zur Verbesserung der Gebäudesubstanz verwendet werden können. Gut so! Denn schöne und ansprechende Räumlichkeiten fördern das Lern- und Arbeitsklima. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung! Weiter so! Lothar Jacksteit

Gelsenkirchener Klassen haben mehr Schüler als empfohlen

Gelsenkirchen. Dass nicht mehr Klassen gebildet wurden, obwohl es laut Richtzahl möglich wäre, habe viele Ursachen, sagt die Stadt. Der Klassenzahl und vor allem der Zahl der Schüler je Klasse an Gelsenkirchener Grundschulen galt die Anfrage der CDU im Bildungsausschuss. Denn: Viele Klassen in den Grundschulen sind größer als empfohlen. Das gilt auch für jene, in denen gemeinsames Lernen prakti ziert wird. Dabei hätt en in Gelsenkirchen durchaus mehr Eingangsklassen gebildet werden dürfen. 102 Klassen maximal für die 2414 Erstklässler, die Ende August 2016 an Grundschulen lernten, wären erlaubt. Geplant waren - Stand Januar 2016 - 94 Klassen, de facto sind es nun 97. Dass nicht mehr Klassen gebildet wurden, obwohl es laut Richtzahl, die von 23 Kindern je Klasse als Berechnungsgrundlage ausgeht, möglich wäre, habe viele Ursachen, betonte die Verwaltung. Zum einen passe der Schulwunsch der Eltern nicht unbedingt zur opti malen Schülerverteilung. Zum anderen sei die Raumsituation an vielen Grundschulen so beengt, dass die Einrichtung weiterer Klassen angesichts vieler Internationaler Förderklassen nicht mehr möglich sei. Und zum Dritt en sei auch die Lehrerversorgung nicht so, dass Schulen mehr Klassen, für die es ja auch mehr Lehrer bräuchte, einrichten könnten. "Die Anzahl der Schüler in Klassen, in denen Gemeinsames Lernen stattf indet, ist im Detail weder beim Schulamt noch bei der Schulverwaltung bekannt", heißt es in der Antwort. Die Zahlen werden nun ermitt elt. Ein Nicht-Wissen, das für Unmut bei der CDU sorgte. von Sibylle Raudies