Neue Schulform Sekundarschule

Schulkonsens von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der Schulkonsens zwischen SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 19. Juli 2011 hat eine beeindruckende Dynamik in der NRW-Schulentwicklung eingeleitet. Eine jahrzehntelange, teils erbittert geführte Auseinandersetzung um die richtige Schulstruktur ist damit beendet. Entscheidendes Resultat des Schulfriedens in NRW ist die Installation der Sekundarschule als neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens.
Neue Schulform Sekundarschule

Foto: Mlenny/istock.de

Neben der Einrichtung von Sekundarschulen wurden Gesamtschulgründungen erleichtert. Die Entscheidung, welche Schulen wo entstehen, ist den Kommunen vor Ort überlassen. Sie müssen sich dabei am Elternwillen und am Bedarf orientieren.

Die Sekundarschule hat Zukunft und fördert längeres gemeinsames Lernen

DGB NRW und GEW NRW haben den schulpolitischen Konsens begrüßt und sehen darin einen tragfähigen Kompromiss. Der Vorsitzende des DGB NRW, Andreas Meyer-Lauber, erklärte dazu: „Endlich haben wir in Nordrhein-Westfalen einen Schulfrieden, der den Schulen, Eltern und Kommunen Rechtssicherheit für die kommenden zwölf Jahre bietet. Die vereinbarten Leitlinien machen den Weg frei für längeres gemeinsames Lernen und ermöglichen das Schulsystem angesichts sinkender Schülerzahlen sinnvoll weiterzuentwickeln.“ Die Vorsitzende der GEW NRW, Dorothea Schäfer, ergänzt: „Wir glauben an gute Entwicklungschancen für die neuen Sekundarschulen und freuen uns über die positiven Signale für die Gesamtschulen in NRW. Wichtig ist, dass die neue Schulform alle Bildungswege offen hält. Dies geschieht durch die gymnasialen Standards und die zwingende Kooperation mit einer gymnasialen Oberstufe.“