GEW NRW kämpft für bessere Beschäftigungsbedingungen

Bessere Bedingungen in der frühkindlichen Bildung

Kaum ein Bildungsbereich hat in letzter Zeit einen solchen Wandel vollzogen und stand so massiv in der öffentlichen Diskussion wie die frühkindliche Bildung in den Kindertageseinrichtungen. Während die gesellschaftliche Bedeutung der frühkindlichen Bildung mittlerweile nicht hoch genug einzuschätzen ist, sieht es beim Arbeitsplatz Kindertagesstätte und beim Erzieher*innenberuf allerdings ganz anders aus.
Wie wird die 35-Stunden-Woche heute in den Betrieben umgesetzt? Das war eine der Fragen, die die IG Metall im vergangenen Jahr in einer großen Beschäftigtenbefragung gestellt hat. Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich daran beteiligt. Diskrep

Foto: B. Butzke

Mit  der Einführung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW haben sich die Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Kitas spürbar verschlechtert. Die GEW kämpft gemeinsam mit unserer Schwestergewerkschaft ver.di für eine bessere tarifliche Vergütung der Erzieher*innen und für mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Im Aktionsbündnis „Förderung von Kindern“ engagiert sich die GEW gemeinsam mit ver.di, den Erzieher-, Familienverbänden und dem Kinderschutzbund gegen das Spargesetz KiBiz und für mehr Betreuungsqualität und attraktivere Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen.

Die GEW NRW

  • kämpft für bessere Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz in den Kindertageseinrichtungen,
  • will die gesellschaftliche Anerkennung des Erzieherberufs mit besserer Bezahlung und höherer tariflicher Eingruppierung,
  • fordert mehr und qualifizierte Ausbildung für den Erzieherberuf und mehr Möglichkeiten für eine Hochschulausbildung,
  • verlangt Augenmaß bei der Weiterqualifizierung von Kinderpfleger*innen und Ergänzungskräften zu staatlich anerkannten Erzieher*innen,
  • begrüßt den Ausbau der U3-Betreuung und den Rechtsanspruch auf einen Einrichtungsplatz,
  • fordert mehr Ganztagsplätze in den Kindertageseinrichtungen,
  • bedauert das Festhalten an Elternbeiträgen,
  • kritisiert die Gleichstellung der Kindertagespflege mit den Kindertageseinrichtungen,
  • begrüßt materielle Verbesserungen für Tagespflegepersonen,
  • wehrt sich entschieden gegen die Gleichstellung frei-gemeinnütziger mit privat-gewerblichen Trägern,
  • setzt auf die Flexibilität der freien, gemeinnützigen Träger,
  • will kein Spargesetz KiBiz, sondern ein modernes, zukunftsfähiges, kinder- und beschäftigtenfreundliches Kindertagesstättengesetz für NRW.