Aktionsplan der Landesregierung zu Inklusion

Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv

Die Landesregierung hat den Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ beschlossen. Ressortübergreifend soll danach die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen vorangetrieben werden.
Aktionsplan der Landesregierung zu Inklusion

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Der Aktionsplan ist sozialpolitischer Schwerpunkt der Landesregierung in dieser Legislaturperiode. Er enthält unter anderem das Kapitel „Inklusion in Schule“ mit Eckpunkten zu Inklusion in der Schule.

Gemeinsamer Unterricht soll Normalfall werden
Zum Thema „Inklusion in der Schule“ erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Schüler*innen mit Behinderungen sollen das Recht auf einen Platz in einer allgemeinen Schule erhalten, in der sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ohne Behinderung lernen. Unser Ziel ist, dass dieser Gemeinsame Unterricht zum Normalfall wird. Eltern sollen aber auch weiterhin die Förderschule wählen können, sofern sie diese für ihr Kind vorziehen und ein entsprechender Bedarf an Förderschulen vorhanden ist.“

Konkrete Forderungen – Umsetzung des Inklusionsplans für NRW
Auf dem Weg zur Inklusion fordert die GEW: eine Doppelbesetzung der GU-Klassen, 20 Schüler*innen als Berechnungsgröße für inklusiv arbeitende Klassen mit maximal fünf Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, eine Fortbildungsinitiative für die Beschäftigten, ein Inklusionsbeirat unter Beteiligung der GEW auf Landesebene und auf der Ebene der Kommunen und eine transparente Schulentwicklungsplanung von Schulaufsicht und Schulträgern.