Horster Appell

 

Im zurückliegenden Jahrzehnt sind die Belastungen für

Gelsenkirchener Schulen enorm gestiegen.

Diverse Aufgaben und Herausforderungen wie Inklusion und

Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen gehen über die

Belastungsgrenze hinaus und gefährden die Gesundheit unserer

Pädagoginnen und Pädagogen.

Wir appellieren deshalb an alle für Bildung und Bildungseinrichtungen

Verantwortlichen durch Entlastungsmaßnahmen

und Anreize die pädagogische Arbeit an Gelsenkirchener

Schulen wieder attraktiv zu machen. Darüber hinaus ist es

dringend erforderlich, die Arbeitsstätten auf neuesten Stand

zu bringen.

1. Entlastungsmaßnahmen

a) hinreichende personelle, sächliche und materielle

Unterstützung

b) eine Organisationsstunde pro Unterrichtstag im

Rahmen der Unterrichtsverpflichtung

c) altersermäßigungsunschädliche Teilzeit in Höhe von

10% der Unterrichtsverpflichtung

d) Altersermäßigung ab 50 in den Schritten

ab 50 => 1 Std.; ab 55 => 3 Std.; ab 60 => 6 Std.;

ab 63 => 10 Std.

2. Anreize

a) ruhegehaltfähige Erschwerniszulage

b) abschlagsfreie Pensionierung / Rente vor dem 67.

Lebensjahr (pro geleistetem Dienstjahr Ausstieg einen

Monat früher)

c) stetige Präventionsangebote zum Erhalt der Gesundheit

Die Chance einer guten, gesunden Schule für alle sollte nicht

vertan werden. Handeln Sie jetzt, damit die pädagogische

Arbeit in Gelsenkirchen attraktiv wird.

GEW-Stadtverband Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Horst, den 07.09.2016